Festkonzert 130 Jahre MGV 2009
 

KStA 27.04.2009

  

130 Jahre Männergesangverein

Feuerwerk aus Operette und Schlagern

Von JAN ROSSBACH

Der Dansweiler Männergesangverein Eintracht gab zu seinem 130. Jubiläum ein fröhliches und abwechslungsreiches Konzert. Der Chor "DaCapo" und drei Solisten rundeten das vielfältige Programm ab.

Pulheim-Dansweiler     Auf stolze 130 Jahre kann der Dansweiler Männergesangverein Eintracht 1879 zurückblicken - Anlass für ein großes Festkonzert, das am Samstagabend in der Mehrzweckhalle des Ortes stattfand. Gemeinsam mit dem Chor DaCapo, der im Jahre 2001 unter der Patenschaft des MGV Eintracht gegründet worden war, gestalteten die sangesfreudigen Männer unter Leitung von Matthias Palandt ein „Feuerwerk der Melodien“ aus Operette, Musical und Schlager. Und so begann der fröhliche Abend in der nahezu überfüllten Mehrzweckhalle mit Otto Grolls Eröffnungsgesang „Freunde, lasst uns singen“, energisch vorgetragen von beiden Chören und begleitet von der Combo unter Leitung von Michael Jüttendonk. Nach Otto Grolls charmanten „Melodien zum Verlieben“ gaben die drei Solisten erste Proben ihres Könnens. Julia Kleins kraftvoller Sopran konnte in der Rolle der Adele aus Johann Strauss' „Fledermaus“ einmal mehr bewundert werden, ebenso wie Tenor Cezar Adrian Dima, der das Publikum mit einer Nummer aus Emmerich Kálmáns Operette „Gräfin Mariza“ beglückte. Den ersten Reigen solistischer Glanzlichter beendete Bass Ulrich Hielscher mit „Ach ich hab sie ja nur“ aus dem „Bettelstudent“ von Carl Millöcker. Nach dem fulminanten „Trinklied“ aus eben jener Operette mit dem Solisten-Trio und dem MGV durfte sich Julia Klein ein weiteres Mal in die Herzen des Publikums singen mit einem großen Potpourri von Fred Raymond.

Mit dem Chor DaCapo, Julia Klein und Ulrich Hielscher ging es daraufhin in die Welt der unvergänglichen Melodien von Udo Jürgens. Songs wie „Mit 66 Jahren“ oder „Ich war noch niemals in New York“ erfreuten das Publikum und machten auch dem Chor hörbar Spaß. Einen bunten Strauß Melodien gab es überdies nach der Pause zu genießen. Filmmusik unter anderem aus dem Hollywood-Klassiker „Sister Act“ sowie ein strahlendes Duett mit Julia Klein und Cezar Adrian Dima („Nun liebes Weibchen“ aus Mozarts Zauberoper „Der Stein der Weisen“) kamen ebenso gut an wie das große abschließende Potpourri „Ein Abend für Paul Lincke“. Ein ausgiebiges Festkonzert endete bei bester Stimmung und leitete nahtlos in einen fröhlichen „Feierabend“ über.


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